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Hier entsteht ein neues, ultrakleines Weingut – auf einer Gesamtfläche von 0,2 ha, bestehend aus zwei Weinbergen, die mit Pinot Noir und einem gemischten Satz bepflanzt sind. Die Weinberge liegen in den Gewannen „Trollen“ und „Ziel“, beide in der Lage Seefelder Maltesergarten. Der Boden besteht aus Löss bzw. Lösslehm – eine im Markgräflerland weitverbreitete Bodenart.
Die Bewirtschaftung der Weinberge erfolgt ausschließlich in Handarbeit und nach biologischen bzw. biodynamischen Prinzipien. Dies bedeutet unter anderem, dass keine Insektizide oder Pestizide verwendet werden. Einsaaten verbessern das Bodenleben und sorgen für einen Humusaufbau.
Geplant sind drei Weine – ein Spätburgunder Rotwein, ein Spätburgunder Rosé und ein Weißwein aus gemischtem Satz (Gutedel, Muscaris und Chardonnay), alle trocken und naturnah ausgebaut – nach der Maxime des „kontrollierten Nichtstuns“. Wir verwenden keine Schönungsmittel oder Enzyme und schwefeln wenig – und das erst kurz vor der Abfüllung. Handlese und Spontanvergärung mit weinbergseigenen Hefen sind dabei obligatorisch. Der Ausbau erfolgt in teilweise neuen, überwiegend gebrauchten, mehrfachbelegten Barriques auf der Vollhefe. Zeit ist dabei ein wichtiger Faktor – unsere Rotweine bleiben über 20 Monate im Holz, die Weiß- und Roséweine über 10 Monate, bis sie unfiltriert abgefüllt werden.
Wir sind der Überzeugung, dass nur auf diese Weise Weine entstehen, die von ihrer Herkunft – dem Boden, auf dem sie wachsen und dem Jahr, aus dem sie stammen – erzählen können. Vermarktet werden diese Weine als „Badische Landweine“, weil sie sich bewusst dem Korsett, das die amtliche Qualitätsweinprüfung mit sich bringt, entziehen.
Der Name, „Weinhaus zur Halde“ weist auf den Sitz des Weinguts hin, der sich am Fuß des Kalibergs in Buggingen befindet. Kein typischer Ort für ein Weingut, das auch nicht mit einer jahrhundertealten Tradition schmücken, dafür aber frei von Restriktionen und Historie neue Ideen und die eigenen Vorstellungen umsetzen kann.
Das Logo, das du auf der Tafel findest, setzt sich aus dem griechischen Buchstaben „π“ („Pi“) und dem mathematischen Symbol „¬“ („nicht“ – auf Englisch ausgesprochen „not“) zusammen und ergibt so das Wort „Pi-not“, die Rebsorte, die Grundlage für die Weine des Weinguts ist.
Geführt wird das Weingut von uns:
Steffen Jakob, im Hauptberuf Angestellter bei einem großen Unternehmen in Freiburg. Als Weinliebhaber habe ich lange davon geträumt, meinen eigenen Wein zu machen – und konnte nach unserem Umzug bzw. Rückkehr nach Südbaden diesen Traum dann Schritt für Schritt Wirklichkeit werden lassen. Nach einer Ausbildung an der Hochburg in Emmendingen ergab sich die Möglichkeit, zwei Weinberge zu kaufen und ein Weingut aufzubauen.
Hannes Jakob, promoviert aktuell an der Universität Freiburg im Fach Mathematik und sieht in der Weinbergsarbeit eine willkommene Ergänzung zu seinen sonstigen sportlichen Aktivitäten.
Die Arbeit in und mit der Natur ist ein wunderbarer Ausgleich zur verkopften, abstrakten Schreibtischtätigkeit und „erdet“ im wahrsten Sinn des Wortes. Die Orientierung an dem Rhythmus der Jahreszeiten und dem Vegetationsverlauf, die Abhängigkeit von Witterung und Klima, das Hoffen und Bangen, bis der Wein auf der Flasche ist, macht demütig und dankbar und erweitert den Horizont. Am Ende eines Weinjahres ein fertiges, genieß- und anfassbares Produkt in den Händen zu halten, ist eine große Befriedigung.
Bleibe mit uns in Kontakt – diese Webseite wird kontinuierlich erweitert und wir halten Dich gerne auf dem Laufenden über unsere Fortschritte. Gerne kannst Du hier Deine eMail-Adresse hinterlassen – wir informieren Dich dann, wenn die ersten Weine in den Verkauf kommen. Dies wird voraussichtlich im Herbst 2024 der Fall sein.